Schlafende Hunde wecken

Durch sein Reden ein Risiko eingehen; an eine Gefahrenquelle rühren.

Die Redewendung geht zurück auf das Sprichwort »Schlafende Hunde soll man nicht wecken«. Damit ist gemeint, dass man Probleme, die sich erledigt haben, oder einen Streit, der beigelegt wurde, nicht wieder aufgreifen sollte. Man sollte Dinge ruhen lassen und besser nicht daran rühren.



Beispiele und Zitate:

»Statt also beim Kind zu denken: ›Oh, lieber nichts sagen, sonst wecken wir schlafende Hunde‹, sollte man das Thema Sexualität proaktiv ansprechen.«
»Diesen Anruf wertete das Gericht eher zugunsten des Initiators. ›Warum hätte er schlafende Hunde wecken sollen, wenn er den Mann eigentlich hintergehen wollte?‹, sagte der Richter in der Begründung.«
»Wer sich über seinen Status unsicher ist und beim Finanzamt nicht schlafende Hunde wecken will, sollte einen Steuerberater befragen.«
»Allerdings spricht einiges dafür, dass Schwarz-Gelb auch nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen nicht den sozialen Kahlschlag plant. Denn die Koalitionäre in spe dürften wissen, dass sie damit schlafende Hunde wecken könnten.«

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