Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Nur ein böser (oder böse denkender) Mensch wird daran etwas Anstößiges finden.

Die Redensart wird verwendet um auszudrücken, dass eine anscheinend harmlose Äußerung oder eine bestimmte Handlung auch leicht missverstanden werden kann. Jene Worte oder Taten lassen sich dann auch so interpretieren, dass die guten Absichten der redenden oder handelnden Person in Zweifel gezogen werden.

Die Worte beruhen auf einer Übersetzung des französischen Wahlspruchs des Hosenbandordens: »Honi soit qui mal y pense.«



Beispiele und Zitate:

»Hätte er in Budapest gespielt, wäre er für etwaige Champions-League-Spiele für den FC Valencia im Kalenderjahr 2007 gesperrt gewesen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt
»Heute sind Müller wie Tacke als Chefs bei der RAG und deren Tochter Steag untergekommen – jenes Unternehmens also, das als Verkäufer von Ruhrgas an Eon von dem Deal profitiert hatte. Honi soi qui mal y pense, steht auf dem englischen Hosenbandorden: ein Schelm, wer Böses dabei denkt
»Ein Schelm, wer Böses dabei denkt: In der als korrupt geltenden Ukraine hat eine Richterin eine gigantische Geburtstagsparty im Wert von 400.000 Euro gefeiert.«

Varianten:

  • Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
  • Ein Schuft, wer Arges dabei denkt.

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