Sich etwas hinter die Ohren schreiben

Sich etwas unbedingt merken; sich etwas für die Zukunft einprägen.

Umgangssprachlich.

Die Redewendung wird meist von Eltern oder Lehrern tadelnd oder drohend verwendet (siehe Beispiele unten). Ihren Ursprung hat die Wendung im Mittelalter. Damals wurden die in der Regel schreib- und leseunkundigen Zeugen einer Rechtshandlung geohrfeigt, damit sie sich so bleibend an eine Vereinbarung erinnern würden.



Beispiele und Zitate:

»Schreib dir das hinter die Ohren!«
»Dass du dir das ja hinter die Ohren schreibst!«

Für Sie gesammelt: