Krethi und Plethi

Alle möglichen Leute; eine bunt gemischte Gesellschaft; das Fußvolk.

Abwertend.

Der Ausdruck »Krethi und Plethi« geht zurück auf das Alte Testament. Die Leibwache des Königs David bestand aus Kretern und aus Plethern (Philister). Sie waren vermutlich im Volk gefürchtet, auf jeden Fall aber unbeliebt.

Noch heute ist »Krethi und Plethi« eine geringschätzende Bezeichnung für eine bunt gemischte Gesellschaft, für die sogenannte Masse. Die Fügung wird auch abwertend für Menschen gebraucht, denen gegenüber man sich für etwas Besseres hält.



Beispiele und Zitate:

»Du willst doch nicht nach Mallorca fahren?! Da sind doch Krethi und Plethi unterwegs.«
»Ist es nicht deplorabel - sogar in der Oper ist man heutzutage von Krethi und Plethi umgeben!«
»Ich nehme lieber ein Taxi, bevor ich mich mit Krethi und Plethi in die U-Bahn quetsche.«
»Sie mussten nicht um sieben Uhr morgens aufstehen, um sich vor Krethi und Plethi die Strandliegen auf Ibiza zu reservieren.«
»Und alle seine Knechte gingen an ihm vorüber; dazu alle Krether Leibwache und Plether und alle Gathiter, sechshundert Mann, die von Gath ihm nachgefolgt waren, gingen an dem König vorüber.«

Englische Übersetzung:

  • every Tom, Dick and Harry
  • all and sundry

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