Jemandem den Lebensfaden abschneiden

Jemanden töten; jemanden umbringen.

In der griechischen und römischen Mythologie wurde von den Schicksalsgöttinnen, den Moiren bzw. den Parzen für jeden Menschen ein Lebensfaden gesponnen. Wenn dieser durchschnitten wurde, so bedeutete es für den Menschen den Tod.



Beispiele und Zitate:

»Mindestens fünf Personen wird in diesem Filmspaß der Lebensfaden abgeschnitten - Franklins ›Psycho II‹ ist auch ein Film über die Macht der Dinge über manche Menschen.«
»Sieh das Messer hier, das bis jetzt bloß unvernünftigen Geschöpfen den Lebensfaden abgeschnitten hat, das soll dann ein edleres Blut trinken. Sag nein, und ich stech dir's ins Herz, ich treff gut, darauf kannst dich verlassen, und das auf den ersten Stoß.«
»Morgen ist vielleicht der Lebensfaden so mancher unter uns abgeschnitten, und das Ganze ist dann vorbei.«

Varianten:

  • Jemandem den Lebensfaden abschneiden
  • Jemandem den Lebensfaden durchschneiden
  • Jemandem den Lebensfaden durchtrennen

Suchbegriffe:

  • »lebensfaden«