Jemandem den Buckel herunterrutschen

Die Redensart wird oft als Aufforderung »Rutsch mir doch den Buckel herunter!« oder in der Form »Der kann mir mal den Buckel herunterrutschen!« gebraucht.

Hiermit wird umgangssprachlich zum Ausdruck gebracht, dass man von der entsprechenden Person in Ruhe gelassen möchte, dass man sich nicht für die Person und ihre Meinung interessiert.



Beispiele und Zitate:

»Es gebe 300.000 Ärzte in Deutschland, sagt Rösler lächelnd. Die hätten kaum gereicht, um den Wahlerfolg der FDP von 14,6 Prozent bei der Bundestagswahl zu erklären. Und heute gelte eben: Selbst wenn alle 300.000 Ärzte nicht mehr FDP wählten, ›lassen sich die jetzigen Umfragewerte nicht erklären‹. Mit anderen Worten: Die Ärzteschaft kann ihm offenbar mal den Buckel runterrutschen. Eine Rolle, in der er sich gefällt.«