Es faustdick hinter den Ohren haben

Harmlos tun, aber gewitzt sein; durchtrieben sein; gerissen sein.

Umgangssprachlich.

Früher dachte man, dass der Sitz der Verschlagenheit hinter den Ohren lag. Hatte ein Mensch dort Beulen, so ging man von einem durchtriebenen Charakter bei jener Person aus. Je dicker der Wulst, desto größer war dem Volksglauben nach die Gerissenheit.



Beispiele und Zitate:

»Sie sieht aus wie ein Engel, aber sie hat es faustdick hinter den Ohren.«
»Er ist der jüngste im Bunde, aber hat es faustdick hinter den Ohren.«
»Von wegen lose Bekanntschaft. Wenn man genau hinschaut, erkennt man sogar in seinen Filmen, dass er es faustdick hinter den Ohren hat.«
»Hacker gelten nicht mehr nur als böse Buben, sondern als potentiell interessante Arbeitnehmer für Softwarefirmen. Manche aber haben es faustdick hinter den Ohren.«
»Er macht ein Gesicht, als wolle er sagen: Nimm dich in Acht, ich sehe zwar niedlich aus, aber ich hab's faustdick hinter den Ohren.«

Varianten:

  • Es faustdick hinter den Ohren haben
  • Es knüppeldick hinter den Ohren haben

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